professoren_webseiten:rebholz:emv-labor
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| professoren_webseiten:rebholz:emv-labor [2026/04/22 09:03] – [Aufgabe 4] hrebholz | professoren_webseiten:rebholz:emv-labor [2026/04/22 09:14] (aktuell) – [Aufgabe 11] hrebholz | ||
|---|---|---|---|
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| ==== Spektrumanalyse ==== | ==== Spektrumanalyse ==== | ||
| - | Wie Sie sicher | + | Wie Sie vermutlich |
| - | an Matlab zu übermitteln | + | |
| - | Je nach Oszilloskop | + | |
| <WRAP center round todo 60%> | <WRAP center round todo 60%> | ||
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| </ | </ | ||
| - | Im Labor haben wir ein Oszilloskop von Rhode& | + | Im Labor steht ein Oszilloskop von Rohde & Schwarz |
| - | über eine FFT sich das Spektrum komfortabel anzeigen zu lassen. Eleganter als mit einem Oszilloskop lassen sich die Spektralanteile im Frequenzbereich mit Hilfe eines Spektrumanalysator oder Messempfänger darstellen. | + | |
| - | Das Spektrum | + | |
| - | Am Einfachsten ist die Funktion der Geräte zu erklären wenn man sich einen Bandpass vorstellt, der im Frequenzbereich über unser Spektrum hinwegläuft. Während dessen sammelt der Bandbass die vorhandenen Signalanteile auf, die dann als | + | |
| - | am Ausgang des Filters abgegriffen werden können. (Siehe nachfolgende Abbildung oder, Video zu Kapitel 3 im EMV-Skript) | + | |
| - | {{ : | + | Noch eleganter lassen sich spektrale Anteile mit einem Spektrumanalysator bzw. Messempfänger darstellen. Im Gegensatz zum Oszilloskop wird das Spektrum hier nicht aus dem Zeitverlauf berechnet, sondern direkt im Frequenzbereich analysiert. Dazu wird das Eingangssignal in seine Frequenzkomponenten zerlegt. |
| + | Anschaulich kann man sich dies als einen Bandpass vorstellen, der über das Frequenzspektrum „wandert“. Während dieses Durchlaufs erfasst der Bandpass die jeweiligen Signalanteile, | ||
| - | Folgende Parameter können bzw. müssen eingestellt werden: | + | {{ :professoren_webseiten:rebholz: |
| - | * **Frequenzbereich:** Der darzustellende Frequenzbereich kann durch Start- und Stopp-Frequenz, | + | |
| - | * **Frequenzauflösung:** Bei Analysatoren die im Frequenzbereich arbeiten kann die Auflösebandbreite (Bandbreite des eingesetzten Bandbass) eingestellt werden. | + | Typische Einstellparameter eines Spektrumanalysators sind: |
| - | * **Sweep-Zeit: | + | |
| + | |||
| + | * **Frequenzauflösung: | ||
| + | |||
| + | | ||
| + | |||
| + | * **Pegeldarstellbereich: | ||
| - | * **Pegeldarstellbereich: | + | Diese Parameter sind voneinander abhängig. Beispielsweise beeinflussen der gewählte Frequenzbereich |
| + | Die Vorstellung eines über das Spektrum wandernden Bandpasses ist didaktisch hilfreich, aber technisch nur eingeschränkt realisierbar. In der Praxis wird daher ein anderes Verfahren verwendet: Der Bandpass bleibt auf einer festen Zwischenfrequenz, | ||
| + | |||
| + | Dabei wird das Eingangssignal mit einem Sinussignal eines variablen Oszillators multipliziert, | ||
| - | Die Parameter sind nicht unabhängig voneinander. So hat zum Beispiel der betrachtete Frequenzbereich und die Auflösebandbreite natürlich Einfluss darauf wie lange es dauert bis der Bandbass den gesamten Frequenzbereich erfasst hat, also auf die Sweep-Time. \\ | ||
| - | Die Vorstellung, | ||
| - | Frequenzspektrum geschoben wird ist eine gute Möglichkeit sich die Funktion der Geräte herzuleiten. Allerdings ist so ein Bandpass über einen großen Frequenzbereich in der Realität nur sehr schwer realisierbar. In Wirklichkeit lässt man den Bandpass einfach bei einer festen Frequenz stehen, der sogenannten | ||
| - | Zwischenfrequenz, | ||
| - | Signal es variablen Oszillators multipliziert und damit in das Fenster unseres Bandbpass geschoben. | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | Dieses Verfahren wird auch Überlagerungsprinzip | + | Dieses Verfahren wird als Überlagerungsprinzip |
| - | Spektrumanalysatoren" | + | |
| - | + | Weiterführende Informationen finden sich beispielsweise in der Application Note von Rohde & Schwarz „Messen mit modernen Spektrumanalysatoren“ oder in einschlägiger Literatur wie „Grundlagen der Spektrumanalyse“ von Christoph Rauscher. | |
| - | ==== Achtung, 50Ω ==== | + | ==== Achtung, 50 Ω ==== |
| {{: | {{: | ||
| - | Bevor wir uns den Spektrumanalysatoren nähern, müssen wir uns die Eingangsbeschaltung anschauen. Um Reflexionen und Fehlanpassungen am Leitungsende zu vermeiden (siehe, letzte Aufgabe) sind die Eingänge | ||
| - | der Messgeräte typischerweise mit 50Ω terminiert. Das kommt daher, dass Koaxialleiter in der Messtechnik einen Wellenwiderstand von 50Ω aufweisen. In der Rundfunk und Fernsehtechnik sind 75Ω Systeme im Einsatz. | ||
| - | Für einen Wechsel der Impedanzen sind von den Herstellern Anpassnetzwerke verfügbar. Wichtiger als die Eingangsimpedanz sind allerdings die weiteren Angaben auf der Warntafel. **0V DC** bedeutet, dass keine Gleichspannung | ||
| - | an das Messgerät angelegt werden darf. Wozu auch, der Gleichspannungsanteil bzw. die Amplitude für f = 0Hz interessiert uns in der EMV nie. Eine Gleichspannung würde die Eingangsbeschaltung vermutlich sehr schnell zerstören. | ||
| - | Daher keinesfalls den Funktionsgenerator direkt mit dem Analysator verbinden. Die Warntafel deutet mit //DC Coupled// weiter darauf hin, dass keine Schutz gegenüber Gleichströmen bzw. ein Hochpassfilter implementiert ist. | ||
| - | Das ist unsere Aufgabe. Generell gilt, falls Sie sich nicht sicher sind lieber einen sogenannten DC-Block verwenden. Das ist einfach ein Kondensator in Serienschaltung als Hochpassfilter. Er verhindert, dass ein Gleichstrom | ||
| - | fließen kann.\\ | ||
| - | Die letzte Angabe auf dem Warnschild zeigt uns an wie viel Leistung der 50Ω Abschlusswiderstand aufnehmen kann. Ganz EMV-Typisch natürlich in dBm angegeben. Aus der maximalen Leistungsangabe von +30dBm können wir berechnen, welchen maximalen | ||
| - | Spannungspegel wir an die Eingangsbeschaltung anlegen dürfen ohne diese zu schädigen. Nachfolgende Herleitung hilft uns diesen Wert in Abhängigkeit der Spannungsamplitude zu berechnen. \\ | ||
| - | \\ | ||
| - | {{ : | ||
| - | Wie gezeigt | + | Bevor wir mit Spektrumanalysatoren arbeiten, betrachten wir zunächst die Eingangsbeschaltung. Um Reflexionen |
| - | Dynamik | + | |
| + | Neben der Eingangsimpedanz | ||
| + | |||
| + | Der Hinweis **DC Coupled** zeigt, dass der Eingang keine interne Gleichstromsperre | ||
| + | |||
| + | Die letzte Angabe auf dem Warnschild beschreibt die maximal zulässige Eingangsleistung des 50-Ω-Abschlusswiderstands, | ||
| + | |||
| + | {{ : | ||
| + | Wie ersichtlich, | ||
| ==== Aufgabe 5 ==== | ==== Aufgabe 5 ==== | ||
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| ==== Was liegt wohl alles in der Luft? ==== | ==== Was liegt wohl alles in der Luft? ==== | ||
| - | Um die Messgeräte besser kennenzulernen ermitteln wir mit Hilfe einer Antenne und dem Spektrumanalysator | + | Um die Messgeräte besser kennenzulernen, ermitteln wir mit Hilfe einer Antenne und eines Spektrumanalysators |
| - | mit dem Messgerät. Überlegen | + | |
| === Klickanleitung === | === Klickanleitung === | ||
| - | Diese Anleitung | + | Diese Anleitung |
| - | {{ : | + | |
| - | | + | {{ : |
| - | - Daraufhin sollte mit dem Button **" | + | |
| - | - Im nächsten Schritt muss die Brandbreite eingestellt werden mit welcher der Frequenzbereich durchgegangen wird. Dazu muss das Menü **" | + | |
| - | - Nun kann im Marker Bereich der Button **" | + | |
| - | - Als Nächstes muss das gewählte Radiosignal demoduliert werden. Dazu wird in des Messungsmenü mit dem Button **" | + | |
| - | - Daraufhin muss noch die Art der Demodulation gewählt werden. Um Radio zu hören wird die Demodulation **" | + | |
| - | - Nun sollte das Messgerät einen Ton ausgeben. Mit den Lautsprechertasten unterhalb der Anzeige kann die Lautstärke eingestellt werden. Damit ist nun das Beispiel abgeschlossen. | + | |
| + | - Drücken Sie den Button **" | ||
| + | - Öffnen Sie anschließend mit dem Button **" | ||
| + | - Im nächsten Schritt wird die Auflösebandbreite eingestellt. Öffnen Sie dazu das Menü **" | ||
| + | - Aktivieren Sie im Marker-Menü die Funktion **" | ||
| + | - Im nächsten Schritt erfolgt die Demodulation des Signals. Wechseln Sie dazu mit dem Button **" | ||
| + | - Wählen Sie anschließend die Demodulationsart **" | ||
| + | - Das Messgerät sollte nun ein Audiosignal ausgeben. Die Lautstärke kann über die entsprechenden Tasten unterhalb der Anzeige eingestellt werden. | ||
| - | In vielen Fällen will man mit dem Messgerät jedoch etwas auf Störeinkopplungen bzw. Aussendungen überprüfen. Besonders auf das Einhalten der EMV-Normen wird Wert gelegt. Dankenswerter Weise sind bestimme EMV-Normen bereits im Messgerät eingespeichert. | + | Damit ist die grundlegende Messung abgeschlossen. |
| - | - Um eine Voreinstellung auszuwählen muss wieder mir der Taste **" | + | In vielen Anwendungen |
| - | - Nun kann mit der Option **" | + | |
| + | - Öffnen Sie erneut das Menü **" | ||
| + | - Wählen Sie unter **"EMC Standard" | ||
| + | - Über **" | ||
| ==== Aufgabe 6 ==== | ==== Aufgabe 6 ==== | ||
| Zeile 509: | Zeile 504: | ||
| ===== Teil 2 Tiefsetzsteller | ===== Teil 2 Tiefsetzsteller | ||
| ==== Funktionsbeschreibung ==== | ==== Funktionsbeschreibung ==== | ||
| - | Ich möchte Ihnen eine Schaltung | + | |
| - | \\: | + | Im Folgenden wird eine Schaltung |
| - | Dabei gilt \\ | + | |
| - | Ausgangsspannung U< | + | Tiefsetzsteller sind heute in nahezu allen elektronischen Geräten |
| - | D bezeichnet den sogenannten | + | |
| + | Es gilt: | ||
| + | U_Aus = D · U_Ein \\ | ||
| + | |||
| + | D bezeichnet den Tastgrad | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | Die Gleichung zeigt, dass sich über den Tastgrad | + | Die Gleichung zeigt, dass sich die Ausgangsspannung |
| - | Nachfolgende | + | |
| + | Die Hardware | ||
| + | - einem Schaltelement S (z. B. Transistor), | ||
| + | - einer Induktivität L als Energiespeicher, | ||
| + | - einer Freilaufdiode D zur Aufrechterhaltung des Stromflusses, | ||
| + | - sowie einem Glättungskondensator zur Reduktion | ||
| + | |||
| + | Das Schaltelement wird mittels | ||
| + | |||
| + | Die folgende | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | Jetzt aber zum eigentlichen Problem. Dazu schauen wir uns den Strom durch das Schaltelement S bzw. die Batterie am Eingang genauer an. Der Eingangsstrom in den Tiefsetzsteller ist gezwungen | + | Ist der Schalter S geschlossen, |
| + | |||
| + | Betrachten wir nun den Eingangsstrom des Wandlers. Dieser folgt direkt dem Schaltzustand des Schalters, also dem Rechtecksignal der Ansteuerung. Dadurch werden | ||
| + | |||
| + | Die folgende | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | Wie wir später sehen werden, in einer Simulation zu den leitungsgebundenen Störungen, | + | In der Praxis |
| - | Die im Strom sichtbaren | + | |
| - | Zusammenfassend lässt sich feststellen, | + | Besonders |
| + | |||
| + | Die im Eingangsstrom enthaltenen | ||
| + | Zusammenfassend gilt: | ||
| + | Getaktete Systeme erzeugen grundsätzlich eine Vielzahl hochfrequenter Störanteile. Aufgabe der EMV-Entwicklung ist es, diese durch geeignete Maßnahmen (z. B. Filter, Layout, Schirmung) so weit zu reduzieren, dass keine unzulässigen Beeinflussungen anderer Systeme auftreten. | ||
| ==== Es schwingt ==== | ==== Es schwingt ==== | ||
| - | Mit dem Rechteckimpuls kennen wir die wichtigste Quelle hochfrequenter Signale. Reale Schaltungen verwenden natürlich eine Reihe weitere Signale mit dreieck- oder trapezförmigem Verlauf bzw. einer beliebigen Kombination daraus. Alle diese Signale lassen sich mit Hilfe der EMV-Tafel auf unser einhüllendes Spektrum zurückführen. Es bleibt daher die Frage: Warum folgen Emissionsmessungen nicht prinzipiell dem Verlauf der Einhüllenden aus der EMV-Tafel? | ||
| - | Wir haben bereits in einführenden Beispielen gesehen, die Emissionen in höheren Frequenzbereichen stark ansteigen können. Eine häufige Ursache dieser Anstiege sind Schwingkreise welche durch unsere periodischen Signale angeregt werden. | ||
| - | Schwingkreise entstehen immer dann, wenn Kapazitäten | + | Mit dem Rechteckimpuls kennen wir bereits die wichtigste Quelle hochfrequenter Signale. Reale Schaltungen nutzen jedoch eine Vielzahl weiterer Signalformen, |
| - | Wenn wir ausdrücken welcher elektrische Widerstand die Bauelemente dem hochfrequenten Strom entgegensetzen sprechen wir von Impedanzen. Wir sagen dann zum Beispiel, | + | |
| - | In Schwingkreisen pendelt die elektrische | + | Wie bereits in ersten Beispielen gesehen, können Emissionen in bestimmten Frequenzbereichen stark ansteigen. Eine häufige Ursache hierfür sind Schwingkreise, |
| + | |||
| + | Schwingkreise entstehen immer dann, wenn Kapazitäten | ||
| + | |||
| + | Zur Beschreibung des frequenzabhängigen Verhaltens verwenden | ||
| + | |||
| + | In einem Schwingkreis wird Energie zwischen | ||
| <WRAP center round info 60%> | <WRAP center round info 60%> | ||
| - | An der Resonanzfrequenz | + | An der Resonanzfrequenz |
| </ | </ | ||
| - | Die Resonanzfrequenz ist für uns kritisch, da es hier zu einer Spannungs- oder Stromüberhöhung kommen kann. Dieser bei uns auf der Leiterkarte oder im Aufbau ungewollte Effekt wird in anderen Bereichen der Elektrotechnik, | ||
| - | Die für einen Schwingkreis notwendige Kapazität und Induktivität besteht überwiegend nicht aus diskreten (auf der Platine oder im Aufbau geplanten) Bauelementen, | ||
| - | Oder etwas spezifischer: | ||
| - | * An jeder Stelle mit einer Potenzialdifferenz kann man sich gedanklich eine Kapazität denken | ||
| - | * Jeder stromdurchflossene Leiter bildet ein Magnetfeld und damit eine Induktivität | ||
| - | Wenn wir an die Vielzahl an unterschiedlichen Potenzialen | + | Die Resonanzfrequenz ist kritisch, da es hier zu Strom- oder Spannungsüberhöhungen kommen kann. Während dieser Effekt |
| - | In der Literatur | + | |
| - | Die Impedanz einer beliebigen Kapazität berechnet sich zu Z< | + | Die für einen Schwingkreis notwendigen Kapazitäten |
| + | |||
| + | * Zwischen allen Knoten mit Potenzialdifferenz existieren parasitäre Kapazitäten. | ||
| + | * Jeder stromdurchflossene Leiter besitzt | ||
| + | |||
| + | Aufgrund der Vielzahl | ||
| + | |||
| + | In der Literatur | ||
| + | |||
| + | Die Impedanzen idealer Bauelemente lauten: | ||
| + | - Z_C = 1 / (ω · C) | ||
| + | - Z_L = ω · L | ||
| + | |||
| + | Daraus ergibt | ||
| + | - Induktivitäten erhöhen ihre Impedanz | ||
| + | - Kapazitäten verringern ihre Impedanz mit steigender Frequenz | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | Um ein Gefühl dafür zu bekommen in welcher Größenordnung wir uns bewegen, einige Beispiele ausgewählter Kapazitäten und Induktivitäten. | + | Die folgende Tabelle gibt typische Größenordnungen parasitärer Elemente an: |
| {{ : | {{ : | ||
| - | An der Resonanzfrequenz | + | Die Resonanzfrequenz |
| {{ : | {{ : | ||
| - | Wir sehen, je kleiner | + | Je kleiner |
| - | Schauen | + | |
| + | Betrachten | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | Um die Schwingung zu bewerten messen wir den Strom Is durch die parasitäre Induktivität, | + | Zur Analyse wird der Strom I_s durch die parasitäre Induktivität |
| {{ : | {{ : | ||
| - | Mit Hilfe der Cursor-Funktion in LT-Spice ermitteln wir die Schwingungsdauer Ts zu 14ns woraus | + | Mit der Cursorfunktion ergibt |
| + | |||
| + | f_R ≈ 72 MHz | ||
| + | |||
| + | Diese Frequenz ist auch im Spektrum | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | Aus der Resonanzfrequenz | + | Aus f_R und der bekannten Induktivität |
| {{ : | {{ : | ||
| - | Dieser | + | Der berechnete |
| - | {{: | + | |
| - | Um einen Kapazitätswert im pF- Bereich (1x10< | + | {{: |
| - | Unser einfaches Beispiel | + | Zur Einordnung: Eine Kapazität von 10 pF lässt sich bereits |
| + | Das gezeigte Beispiel enthält nur einen dominanten Schwingkreis. In realen Schaltungen existieren jedoch zahlreiche solcher Resonanzen. In der Praxis dominieren meist wenige davon das Emissionsverhalten, | ||
| ==== Aufgabe 7 ==== | ==== Aufgabe 7 ==== | ||
| Zeile 585: | Zeile 626: | ||
| ==== Messung leitungsgebundener Emissionen ==== | ==== Messung leitungsgebundener Emissionen ==== | ||
| - | Unser Simulationsbeispiel des Tiefsetzstellers | + | Im Simulationsbeispiel des Tiefsetzstellers |
| - | Zur Auskopplung der Störströme | + | |
| - | Für unsere | + | Störungen, die über Leitungen übertragen werden, bezeichnet man als **leitungsgebundene |
| + | |||
| + | Zur Messung dieser Störungen | ||
| + | |||
| + | Bitte beachten | ||
| + | |||
| + | Für die Laborarbeit | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | (Bild: [[https:// | ||
| - | <WRAP center round tip 60%> | + | (Bild: Elektor Magazin) |
| - | Innerhalb des Hochschulnetz | + | |
| - | </ | + | |
| + | Diese Netznachbildung ist für Messungen gemäß CISPR 25 bzw. DIN EN 55025 geeignet. Sie enthält bereits ein integriertes Dämpfungsglied von 10 dB, das bei der Auswertung der Messergebnisse berücksichtigt werden muss. | ||
| + | Im Labor steht zusätzlich eine zweite Variante zur Verfügung (entwickelt im Rahmen einer Abschlussarbeit), | ||
| + | |||
| + | <WRAP center round tip 60%> | ||
| + | Innerhalb des Hochschulnetzes (oder per VPN) haben Sie Zugriff auf die DIN-EN-Normen über das Datenbank-Infosystem (DBIS): | ||
| + | [[https:// | ||
| + | </ | ||
| ==== Aufgabe 8 ==== | ==== Aufgabe 8 ==== | ||
| - | Wir haben die Chance unseren Tiefsetzsteller als Sitzheizung | + | Wir haben die Chance, unseren Tiefsetzsteller als Sitzheizung |
| - | der EMV treffen. | + | |
| <WRAP center round todo 60%> | <WRAP center round todo 60%> | ||
| - Recherchieren Sie den normgerechten Aufbau zur Messung der leitungsgebundenen Emissionen und erstellen Sie eine Skizze. | - Recherchieren Sie den normgerechten Aufbau zur Messung der leitungsgebundenen Emissionen und erstellen Sie eine Skizze. | ||
| - | - Welche Grenzwerte gelten für unsren | + | - Welche Grenzwerte gelten für unseren |
| - Erweitern Sie Ihre Simulation des Tiefsetzstellers um die Netznachbildungen. | - Erweitern Sie Ihre Simulation des Tiefsetzstellers um die Netznachbildungen. | ||
| - | Um Vertrauen in das neue Messmittel zu bekommen | + | |
| - | - Schließen Sie einen Signalgenerator an die Netznachbildung an und messen Sie die Emissionen | + | Um Vertrauen in das neue Messmittel zu gewinnen, |
| - | - Entspricht das Ergebnis Ihren Erwartungen? | + | - Schließen Sie einen Signalgenerator an die Netznachbildung an und messen Sie die Emissionen |
| + | - Entspricht das Ergebnis Ihren Erwartungen? | ||
| </ | </ | ||
| + | ===== Teil 3: Tiefsetzsteller / Hardwareaufbau ===== | ||
| + | Im nächsten Schritt betrachten wir die Hardware des Versuchs. Die Schaltung enthält einen einfachen Tiefsetzsteller, | ||
| + | Das Pulsweitenverhältnis kann entweder über den bekannten Timerbaustein NE555 oder über einen kleinen Mikrocontroller eingestellt werden. Die Auswahl erfolgt über Jumper. \\ | ||
| + | Dadurch haben wir die Möglichkeit, | ||
| + | Die **Basisversion** erlaubt eine stufenlose Einstellung der Heizleistung und kann als kostengünstige analoge Einstiegsversion betrachtet werden. In der **Premiumvariante** können sowohl die PWM-Frequenz als auch die Heizleistung digital eingestellt werden. Zusätzlich werden wichtige Parameter auf einem Display ausgegeben, das später in der Anwendung genutzt werden kann. \\ | ||
| + | Die folgende Abbildung zeigt den fertigen Aufbau der Platine: | ||
| + | {{ : | ||
| + | <color # | ||
| + | Die Platine enthält mehrere Jumper zur Aktivierung bzw. Deaktivierung einzelner Filterelemente sowie zur Auswahl zwischen der Ansteuerung über den Timer-IC oder den Arduino. Da ein Jumper gemäß Datenblatt nur etwa 3 A führen kann, werden zur Überbrückung der Gleichtaktdrossel (CMC) bzw. der Induktivität jeweils zwei Jumper parallel geschaltet. Über einen Net-Tie wird die Trennung zwischen Leistungs- und Logikpfad realisiert. | ||
| + | {{ : | ||
| - | ===== Teil3: Tiefsetzsteller / Hardwareaufbau ===== | + | Informationen zu den einzelnen Bauelementen können über den Distributor abgerufen werden: |
| + | {{ : | ||
| - | Im nächsten Schritt schauen wir die Hardware zum Versuch an. Die Schaltung enthält einen einfachen Tiefsetzsteller an dessen Ausgang ein Leistungswiderstand (PTC-Heizelement) angeschlossen ist (Nachbildung der Sitzheizung). | + | Das Platinenlayout beeinflusst stets die Ausbreitungs- und Einkoppelpfade elektromagnetischer Störungen. Deshalb wurden bereits |
| - | Das Pulsweitenverhältnis kann entweder über den bekannten Timerbaustein NE555 eingestellt werden oder über einen kleinen Mikrocontroller. Die Auswahl wird über Jumper eingestellt. \\ | + | |
| - | Dadurch haben wir die Möglichkeit unsere Sitzheizungssteuerung in verschiedenen Versionen unseren Kunden anzubieten: | + | |
| - | Die **Basisversion** stellt die Wärmeleistung | + | |
| - | auf einem Display ausgegeben welches für die spätere Anwendung appliziert werden kann. \\ | + | |
| - | | + | |
| - | {{ : | + | |
| - | <color # | + | Dies wurde bei der Ansteuerung über den Arduino |
| - | Die Platine | + | Für die Platine |
| - | {{ :professoren_webseiten: | + | |
| - | Infos zu den einzelnen Bauelemente können über den Distributor abgerufen werden: | + | * Trennung von Leistungspfad und Logikpfad durch Aufteilung der Masseflächen in Power Ground und Logic Ground |
| - | {{ : | + | * Bereitstellung eines RC-Snubbers zur Dämpfung von Überschwingungen am MOSFET |
| + | * Platzierung von Stütz- bzw. Bypasskondensatoren möglichst nahe an den betroffenen Bausteinen | ||
| + | * Verbindung der Masseflächen an einer „ruhigen“ Stelle | ||
| + | * Ausführung des EMV-Filters ohne durchgehende Massefläche, | ||
| - | Das Platinen-Layout bietet in der EMV immer Ausbreitungs- und Einkoppelpfade an. Deshalb gibt es hier bereits Maßnahmen um negative Auswirkungen zu minimieren. Prinzipiell gilt es, kritische Pfade (Hochstrom, Hochfrequenz, | ||
| - | * Trennung des Leistungpfad und des Logikpfad: Teilung der Masseflächen in Power-Ground und Logic-Ground | ||
| - | * Vorhalt eines RC-Snubbers zur Bedämpfung der Überschwingungen am MOSFET | ||
| - | * Stützkondensatoren/ | ||
| - | * Verbindung der Masseflächen an einer //ruhigen// Stelle | ||
| - | * EMV-Filter ohne Massefläche um galvanisch Weg durch den Filter zu erzwingen | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | Falls Sie das Layout im CAD anschauen | + | Falls Sie das Layout im CAD betrachten |
| + | {{ : | ||
| (Alte Version: {{ : | (Alte Version: {{ : | ||
| - | Sicherlich wurde der Platz nicht optimal ausgenutzt, dies ist aber auch der komfortablen Nutzung der Platine geschuldet. | + | Sicherlich wurde der verfügbare |
| + | ==== Gate-Treiber ==== | ||
| + | |||
| + | In unserem einfachen Tiefsetzsteller wurde in der Simulation und im Grundmodell eine Freilaufdiode verwendet. Dies ist prinzipiell korrekt. Zur Reduktion der Durchlassverluste – an einer Diode fällt stets eine Vorwärtsspannung ab – wird diese in der Praxis jedoch häufig durch einen zweiten MOSFET ersetzt. Daraus ergibt sich die typische Halbbrücken-Konfiguration. | ||
| + | |||
| + | MOSFETs können als spannungsgesteuerte Schalter betrachtet werden. Wird zwischen Gate und Source eine ausreichend positive Spannung angelegt, kann ein Strom zwischen Drain und Source fließen (Drainstrom), | ||
| + | |||
| + | Eine Herausforderung dieser Konfiguration besteht darin, dass das Source-Potenzial des oberen MOSFETs (High-Side MOSFET) nicht auf Masse liegt. Zur Ansteuerung dieses Transistors ist daher eine zusätzliche Schaltung erforderlich. \\ | ||
| + | |||
| + | Hierfür werden häufig sogenannte Bootstrap-Treiber eingesetzt. Dabei handelt es sich um integrierte Schaltungen, | ||
| + | |||
| + | Die folgende Abbildung zeigt die Grundschaltung eines Bootstrap-Treibers aus dem Datenblatt. Das zentrale Element ist der Bootstrap-Kondensator (grün markiert) sowie dessen Ladepfad (orange). | ||
| - | ==== Gate- Treiber ==== | ||
| - | Unseren einfachen Tiefsetzsteller haben wir in der Simulation und im Erklärmodell mit einer Freilaufdiode ausgestattet. Das ist prinzipiell richtig, allerdings wird zur Reduktion der Durchlassverluste (an einer Diode fällt ja stets die Vorwärtsspannung ab) die Diode durch einen zweiten Mosfet ersetzt. Dadurch ergibt sich die typische und oft eingesetzte Halbbrücken-Konfiguration. Mosfets kann man sich als spannungsgesteuerte Schalter vorstellen. Wird eine positive Spannung zwischen den Anschlüssen Gate und Source angelegt, kann ein Strom (positiv wie negativ) durch den Mosfet fließen (Drainstrom, | ||
| - | Sehr häufig werden dazu sogenannte Boot-Strap Treiber eingesetzt. Das sind fertige IC-Lösungen welche zum aktivieren des High-Side Mosfet einen geladenen Kondensator (Boot-Strap Kondensator) mit Gate und Source verbindet. Dadurch wird der Mosfet aktiviert. Während der " | ||
| - | Nachfolgende Abbildung zeigt die Grundschaltung der Bootstrap-Schaltung aus dem Datenblatt. Das zentrale Element ist der Bootstrap-Kondensator (Grün markiert) mit dessen Ladepfad (Orange). | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | In unserem Beispiel wird durch den Steuereingang | + | In unserem Beispiel wird über den Steuereingang |
| + | Da MOSFETs nicht ideal schnell schalten, muss zwischen dem Abschalten des einen und dem Einschalten des anderen Transistors eine Totzeit eingefügt werden. In dieser Zeit sind beide MOSFETs gesperrt. In der vorliegenden Schaltung kann diese Totzeit über das Potentiometer RV4 eingestellt werden. | ||
| ==== NE555 ==== | ==== NE555 ==== | ||
| - | Der integrierte Baustein NE555 ist ein Urgestein | + | Der integrierte Baustein NE555 ist ein Klassiker |
| - | {{ : | + | |
| - | Über das Widerstandsverhältnis in obiger Schaltung | + | Die Eigenschaften des erzeugten Signals werden durch die externe Beschaltung festgelegt. Mithilfe von Widerständen und einem Kondensator |
| + | |||
| + | {{ : | ||
| + | Über das Widerstandsverhältnis in der gezeigten Schaltung kann der Tastgrad (Duty Cycle) des Ausgangssignals eingestellt werden. | ||
| ==== Arduino Nano ==== | ==== Arduino Nano ==== | ||
| Zeile 807: | Zeile 870: | ||
| ==== Aufgabe 9 ==== | ==== Aufgabe 9 ==== | ||
| - | Jetzt geht es an die Inbetriebnahme der Schaltung. Organisieren Sie sich dazu im ersten Schritt | + | Nun erfolgt |
| - | Die Platine enthält auch einige SMD Bauteile. Falls Sie Hilfe benötigen | + | |
| - | Lötanleitung [[https:// | + | Die Platine enthält auch einige SMD-Bauteile. Falls Sie Unterstützung |
| - | ]] | + | Lötanleitung: [[https:// |
| \\ | \\ | ||
| Allgemeine Hinweise: | Allgemeine Hinweise: | ||
| - | * Orientieren Sie sich am Labormuster | + | * Orientieren Sie sich am Labormuster. |
| - | * Achten Sie auf die richtige | + | * Achten Sie auf die korrekte |
| - | * Alle ICs, Arduino | + | * Alle ICs, der Arduino |
| - | * Halten Sie sich an die nachfolgende Reihenfolge bei der Inbetriebnahme | + | * Halten Sie sich an die nachfolgende Reihenfolge bei der Inbetriebnahme. |
| - | * Die RC-Snubber (Dämpfungsschaltung parallel zu den Mosfets) bitte noch nicht mit auflöten | + | * Die RC-Snubber (Dämpfungsschaltung parallel zu den MOSFETs) zunächst |
| - | * **Die Filterelemente | + | * **Die Filterelemente |
| <WRAP center round todo 60%> | <WRAP center round todo 60%> | ||
| - | - Nehmen Sie den Timerbaustein und den Mikrocontroller in Betrieb | + | - Nehmen Sie den Timerbaustein und den Mikrocontroller in Betrieb. |
| - | - Überprüfen Sie ob die PWM-Muster richtig | + | - Überprüfen Sie, ob die PWM-Signale korrekt |
| - | - Erklären Sie warum der Duty-Cycle nicht von 0 ... 100% eingestellt werden kann (das ist so gewollt | + | - Erklären Sie, warum der Duty Cycle nicht von 0 % bis 100 % einstellbar ist (dies ist beabsichtigt |
| - | - Löten Sie nun den Treiberbaustein auf und überprüfen Sie ob die Ansteuersignale für den Low-Side | + | - Löten Sie anschließend |
| - | - Welches Signal erwarten Sie für die Ansteuerung des High-Side | + | - Welches Signal erwarten Sie für die Ansteuerung des High-Side |
| - | - Installieren | + | - Bestücken |
| - | - Überlegen Sie sich Kriterien | + | - Überlegen Sie sich geeignete |
| </ | </ | ||
| - | Achtung: Lötzinn ob bleihaltig oder nicht ist enthält | + | Achtung: Lötzinn |
| ===== Teil4: Messung und Entstörung ===== | ===== Teil4: Messung und Entstörung ===== | ||
| Bei der Entwicklung unserer Sitzheizung müssen wir natürlich alle Verkaufsoptionen bei den EMV-Messungen berücksichtigen, | Bei der Entwicklung unserer Sitzheizung müssen wir natürlich alle Verkaufsoptionen bei den EMV-Messungen berücksichtigen, | ||
| - | ==== Allgemeiner Messablauf ==== | + | ==== Allgemeiner Messablauf ==== |
| - | Bevor es losgeht | + | Bevor mit den Messungen |
| - | Der EMV-Prüflan | + | |
| + | Der EMV-Prüfplan | ||
| * Einfache Funktionsbeschreibung | * Einfache Funktionsbeschreibung | ||
| * Blockschaltbild des Prüflings | * Blockschaltbild des Prüflings | ||
| - | * Skizze | + | * Skizze |
| * Einzuhaltende Grenzwerte | * Einzuhaltende Grenzwerte | ||
| * Betriebszustände während der Messung | * Betriebszustände während der Messung | ||
| - | Nach einer erfolgten Messung | + | Nach Durchführung der Messungen |
| + | |||
| + | === Schritt 1: Verifikation des Messgeräts === | ||
| + | |||
| + | Dieser Schritt wurde bereits beim Kennenlernen der Messgeräte durchgeführt. Hochwertige Messgeräte müssen nicht nur regelmäßig kalibriert werden, sondern sollten idealerweise vor jeder Messung auf ihre korrekte Funktion überprüft werden. | ||
| + | |||
| + | Ein Beispiel: Wird bei einer Abnahmemessung durch einen Bedienfehler ein zu niedriger Messwert angezeigt und daraufhin eine Serienproduktion gestartet, kann ein später entdecktes EMV-Problem (z. B. Ausfall einer selten genutzten Kommunikationsverbindung) erhebliche Konsequenzen haben. | ||
| + | |||
| + | === Schritt 2: Verifikation des Systemaufbaus === | ||
| + | |||
| + | Im nächsten Schritt wird überprüft, | ||
| - | === Schritt 1: Verifikation Messgerät === | + | Neben externen Störungen können auch interne Quellen problematisch sein, z. B.: |
| - | + | * zusätzliche Messtechnik (z. B. CAN-Messsysteme) | |
| - | Diesen Schritt haben wir bereits beim Kennenlernen der Messgeräte durchgeführt. Wichtige Messgeräte müssen nicht nur regelmäßig kalibriert werden, sondern eigentlich vor jeder Messung auf die korrekte Arbeitsweise überprüft werden. | + | * Hilfsstromversorgungen |
| - | Stellen Sie sich vor Sie bereiten eine Abnahmemessung vor und durch einen Bedienfehler zeigt ein Messgerät | + | * das Messgerät |
| - | weil ein Kommunikationsverbindung eines selten genutzten Dienstes ausfällt - hat Ihre Firma ein Problem! | + | |
| - | === Schritt 2: Verifikation Systemaufbau === | + | Zur Überprüfung wird eine **Leermessung** bzw. **Rauschmessung** durchgeführt. Dabei wird: |
| + | * der komplette Messaufbau inklusive Verkabelung aktiviert, | ||
| + | * der Prüfling jedoch nicht betrieben (z. B. Spannungsversorgung getrennt). | ||
| - | Im nächsten Schritt überprüfen wir ob sich Störungen von außen in unseren Messaufbau einschleichen. EMV-Messungen | + | So kann sichergestellt |
| - | keine Störungen nach außen treten können - bei Störfestigkeitsprüfungen - oder in unserem Fall für die Emissionsmessung keine Störungen von außen eindringen können und das Messergebnis verfälschen. Nicht nur von außen eindringende | + | |
| - | Auch notwendige Messtechnik (z.B. CAN-Messtechnik) oder Hilfsspannungsquellen können Störungen generieren die nicht vom Prüfling | + | |
| - | Um hier alle Fehler auszuschließen und um sicherzustellen, | + | |
| - | Frequenzbereich und Bandbreite ein und führen eine Messung durch. Wichtig ist, dass dabei alle Leitungsverbindungen, | + | |
| === Schritt 3: Bestandsaufnahme === | === Schritt 3: Bestandsaufnahme === | ||
| - | Jetzt geht es darum ein Gefühl dafür zu bekommen | + | Im dritten Schritt wird bewertet, |
| - | und gegenüber | + | |
| + | Die Messergebnisse werden mit den zulässigen Grenzwerten verglichen. | ||
| + | Bei Kundenprojekten | ||
| === Schritt 4: Entstörung === | === Schritt 4: Entstörung === | ||
| - | Die ersten drei Schritte | + | Die ersten drei Schritte |
| - | Falls das alles nichts hilft oder zu wenig Bauraum vorhanden ist muss die Schaltung optimiert werden. In detektivischer Arbeit gilt es dann herauszufinden welche Baugruppe für die Störungen verantwortlich ist um diese dann lokal zu bekämpfen bzw. das Layout ggf. zu optimieren. | + | |
| + | Zur Reduktion leitungsgebundener Emissionen werden typischerweise Filter in den Versorgungsleitungen eingesetzt. Im vorliegenden Versuch können diese einfach durch Entfernen der entsprechenden Jumper aktiviert werden. | ||
| + | In der Praxis müssen geeignete Filterelemente unter Berücksichtigung von: | ||
| + | * Bauraum | ||
| + | * Stromtragfähigkeit | ||
| + | * Spannungsfestigkeit | ||
| + | ausgewählt werden. | ||
| + | Ein wichtiger Ansatz ist die Trennung von Gleich- und Gegentaktstörungen, | ||
| + | |||
| + | Falls dies nicht ausreicht oder kein ausreichender Bauraum vorhanden ist, muss die Schaltung selbst optimiert werden. In einer detaillierten Analyse wird ermittelt, welche Baugruppe die Störungen verursacht, um gezielte Maßnahmen (z. B. Layoutoptimierung) umzusetzen. | ||
| <WRAP center round info 60%> | <WRAP center round info 60%> | ||
| - | Hinweis: | + | Hinweis: |
| - | nahezu identische Ergebnisse. Bewertet werden müssen | + | Bewertet werden müssen die Emissionen an beiden |
| </ | </ | ||
| - | Die Schritte 1 - 3 werden üblicherweise im Prüfplan und Prüfbericht | + | Die Schritte 1 bis 3 werden üblicherweise im Prüfplan und im Prüfbericht dokumentiert und dienen als Nachweis für die Validität der Messergebnisse. |
| + | Finale EMV-Prüfberichte werden nur bei Einhaltung der Grenzwerte veröffentlicht bzw. an Kunden | ||
| + | Maßnahmen zur Entstörung sowie optimierte Schaltungs- und Layoutlösungen stellen unternehmensspezifisches Know-how dar und werden entsprechend vertraulich behandelt. | ||
| ==== Aufgabe 10 ==== | ==== Aufgabe 10 ==== | ||
| Zeile 892: | Zeile 972: | ||
| </ | </ | ||
| - | ==== Entstörung ==== | + | ==== Entstörung ==== |
| - | In unserem Beispiel | + | In unserem Beispiel |
| - | verbaut sind, müssen wir davon ausgehen, dass unsere Kunden die schärfsten | + | |
| - | jegliche Filterschaltung in den Versorgungsleitungen gemessen. In der Realität kommt keine Komponente ohne solche Filter am Eingang aus, womit diese immer im Design berücksichtigt | + | |
| - | die Filterschaltung so klein wie notwendig und natürlich auch so günstig wie möglich darzustellen. Daher ist es immer schlauer die Entstehung hochfrequenter Emissionen zu verhindern, also die Störquelle zu reduzieren, als später deren | + | |
| - | Auswirkungen zu unterdrücken. \\ | + | |
| - | Die wichtigsten Layoutregeln lauten hier: | + | |
| - | * Masse stets so niederohmig wie möglich gestalten | + | |
| - | * Rückstrompfade nicht dem Zufall überlassen und dafür sorgen, dass diese nahe der Zuleitung verlaufen können | + | |
| - | * Strompfade bzw. Schleifen so klein wie möglich halten | + | |
| - | Während | + | Dies bedeutet, dass eine gezielte Entstörung erforderlich ist. Bisher wurde der Eingangsfilter bewusst weggelassen, |
| - | Nachfolgende | + | |
| + | Die Herausforderung besteht darin, die Filterschaltung so klein und kostengünstig wie möglich auszulegen. Grundsätzlich gilt: Es ist immer effektiver, die Entstehung von Störungen zu minimieren, als deren Auswirkungen nachträglich zu unterdrücken. \\ | ||
| + | |||
| + | Wichtige Layoutregeln sind: | ||
| + | * Masseverbindungen möglichst niederohmig ausführen | ||
| + | * Rückstrompfade gezielt führen und möglichst nahe an den zugehörigen Hinleitungen halten | ||
| + | * Stromschleifen möglichst klein halten | ||
| + | |||
| + | Im Rahmen der bisherigen Entwicklung wurden bereits | ||
| + | |||
| + | Die folgende | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | Die Gleichtaktspule | + | Die Gleichtaktdrossel (L1) und die Filterinduktivität |
| - | Die im Schaltplan angegebenen Werte sind Richtwerte | + | |
| - | Schauen Sie sich doch einfach mal die Datenblätter der Gleichtaktspule L1 {{ : | + | In einem realen Projekt ist das Filterdesign häufig vorgegeben, |
| - | Dabei sind vor allem die Impedanzverläufe über der Frequenz interessant. Eine Spule soll ja hochfrequenten Strömen blockieren. Das bedeutet natürlich je höher die Impedanz, desto besser für uns. Auffällig ist natürlich jeweils, dass die Impedanz oberhalb | + | |
| - | der Resonanzfrequenz drastisch abfällt.\\ | + | |
| - | ==== Impedanzanalysator ==== | + | Betrachten Sie hierzu die Datenblätter der Gleichtaktdrossel L1 |
| + | {{ : | ||
| + | und der Filterinduktivität L2 | ||
| + | {{ : | ||
| - | Die verfügbaren Kondensatoren (X-Kondensatoren) können wir selber nachmessen mit unserem Impedanzanalysator. \\ | + | Besonders relevant ist der Impedanzverlauf über der Frequenz. Ziel ist es, hochfrequente Störströme zu blockieren, was einer möglichst hohen Impedanz entspricht. Auffällig ist jedoch, dass die Impedanz oberhalb der Eigenresonanzfrequenz der Bauteile stark abfällt. Dies muss bei der Auslegung der Filter berücksichtigt werden. |
| + | ==== Impedanzanalysator ==== | ||
| + | Die verfügbaren Kondensatoren (X-Kondensatoren) können mit dem Impedanzanalysator vermessen werden. \\ | ||
| + | |||
| + | Der Impedanzanalysator dient zur Bestimmung der frequenzabhängigen Impedanz sowie der Phasenverschiebung eines Bauteils. In diesem Fall können Messungen im Bereich von 20 Hz bis 120 MHz durchgeführt werden. Die folgende Anleitung beschreibt die grundlegende Inbetriebnahme des Geräts. | ||
| - | Der Impedanzanalysator dient dazu die Impedanz und die Phasenverschiebung eines beliebigen Bauteils zu ermitteln. In diesem Fall sind mit dem Gerät die Verläufe von 20Hz bis 120MHz darstellbar. Die folgende Einweisung soll helfen den Impedanzanalysator bis zur Betriebsfähigkeit einzustellen. | ||
| {{ : | {{ : | ||
| - | | + | |
| - | - In diesem Beispiel wurde der Messadapter „16047E“ verwendet. In dem Untermenü „Fixture Compen“ wird die Kalibrierung gestartet. Zuerst wird der Messadapter „offen“ kalibriert. Dabei darf kein Bauteil eingespannt sein. Mit dem Button „open“ wird die Kalibrierung gestartet. Mit einem Piepsen ist der Vorgang abgeschlossen. | + | |
| - | - Für den nächsten Schritt wird ein definiertes Bauteil in den Adapter eingespannt (Kurzschlussbügel). Dieses „goldene Plättchen“ ist mit an gerändelten Schraube an dem Messadapter | + | |
| - | - Als nächstes wird im gleichen „Fixture Compen“ Menü die Kalibrierungsoption „Short“ genutzt. Wieder wird mit einem Piepsen den Abschluss des Vorgang bestätigt. Damit ist die Kalibrierung des Messadapter abgeschlossen. Nun können die Bauteile vermessen werden. Das weitere Vorgehen wird Anhand von einem 10nF Keramikkondensator beschrieben. Zuerst wird das Bauteil in den Messadapter eingespannt. | + | |
| - | - Nun sollte Anzeige eingestellt werden. Dies erfolgt im „Sweep Setup“ Menü. Mit der Einstellung „Sweep Type“ und dann auf „Log Freq“ wird der Frequenzbereich logarithmisch dargestellt. | + | |
| - | - Im „Format“ Menü kann zusätzlich sie Y-Achsen Skalierung auf logarithmisch eingestellt werden. | + | |
| - | - Um nun die Anzeigen hinreichend passend darzustellen, | + | |
| - | - Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt im „Analysis“ Menü. Um nun die Werte von der Kapazität, der Induktivität und des Widerstandes zu ermitteln, muss das Untermenü „Equivalent Circut“ ausgewählt werden. Der Sinn dieses Menü ist es die realen Werte des Bauteils mit denen von einer bestimmten Ersatzschaltung zu vergleichen. Wenn die Verläufe der Ersatzschaltung mit denen des realen Bauteils übereinstimmen, | + | |
| - | - Nun muss eine Ersatzschaltung für das Bauteil im Untermenü „Select Circut“ ausgewählt werden. Die Wahl der Ersatzschaltung hängt von der Art des Bauteils ab. | + | |
| - | - Man sollte verschiedene Ersatzschaltungen verwenden und dann über die Plausibilität der berechneten Werte nachdenken. Um einen berühmten Professor zu zitieren: | + | |
| - | - Jetzt versucht das Programm Bauteilwerte zu bestimmen, welche einen Verlauf der Ergebnisse ergeben, die den realen Verläufen möglichst nahe kommen. Bei einfachen Bauteilen, wie diesem Kondensator, | + | |
| - | ==== Aufgabe 11 ==== | + | * In diesem Beispiel wird der Messadapter „16047E“ verwendet. Im Menü „Fixture Compen“ wird die Kalibrierung gestartet. Zunächst erfolgt eine „Open“-Kalibrierung, |
| - | Bei der Auswahl der Filterelemente geht man üblicherweise wie folgt vor: | + | * Für den nächsten Schritt wird ein definierter Kurzschluss (Kurzschlussbügel) in den Adapter eingespannt. Dieses Bauteil ist meist als kleines metallisches Plättchen am Adapter befestigt. |
| - | **Schritt 1:**\\ | + | |
| - | Bestimmen der dominierenden Störgröße (Gleich- oder Gegentaktstörung). Diese Aufgabe haben wir bereits erledigt. Wir kennen nun die Größe gegen die wir hauptsächlich etwas unternehmen müssen. Typischerweise sind Gegentaktstörungen für tiefe Frequenzen dominant, Gleichtaktstörungen für Frequenzen ab ca. 10 MHz. Der Übergang zwischen den dominanten Störgrößen hängt hauptsächlich vom Aufbau ab, wobei es keinen allgemeine Regel gibt in welchem Frquenzbereich eine Störgröße dominiert.\\ | + | |
| - | **Schritt 2:**\\ | + | |
| - | Mit dem Wissen über die dominante Störgröße suchen wir uns nun ein geeignetes Filterelement aus und überprüfen in einer erneuten Messung die Wirkung. Da die Grenzwerte stets auf " | + | |
| - | Filterelement auch eine Wirkung gegenüber | + | |
| - | Bei der Bewertung der Filterelemente stellen wir stets Messungen gegenüber mit / ohne Filterelement sowohl für Gleich-/ Gegentaktwirkung, | + | |
| - | \\ | + | |
| - | **Schritt 3:**\\ | + | |
| - | Wir wiederholen die Schritte mit verschiedenen Filterelementen bis wir die Grenzwerte einhalten oder uns die Ideen ausgehen :-(\\ | + | |
| - | Sollte das der Fall sein bleibt nur noch die Möglichkeit die Filterstruktur zu ändern (also alles von Vorne) oder nach der Quelle der Störungen zu suchen. Ist die Störquelle bekannt | + | |
| - | Filter einzufügen. In vielen Fällen kann ein weiteres Hardwaremuster jetzt nicht mehr abgewendet werden. Für den Projektzeitplan hat dies ggf. fatale Folgen. | + | |
| - | **Glück des Tüchtigen: | + | |
| - | Auch Lösungen die auf den ersten Blick nichts mit den Versorgungsleitungen | + | |
| - | Probieren Sie es doch einfach aus:\\ | + | |
| - | * Filter im Ausgangspfad (an der Last) | + | |
| - | * Ferrite auf der Zuleitung (können zur Not auch noch spät im Projekt angebracht | + | |
| - | * Ferrit im Ausgangspfad (Heizelement) | + | |
| + | - Die Darstellung wird im Menü „Sweep Setup“ konfiguriert. Wählen Sie unter „Sweep Type“ die Option „Log Freq“, um den Frequenzbereich logarithmisch darzustellen. | ||
| - | **Fazit: | + | |
| - | EMV-Optimierungen in einer späten Musterphase (C-Muster bzw. Vorserie) sind viel zu spät. Treten Grenzwertüberscheitungen | + | |
| + | * Für eine optimale Darstellung wählen Sie im Menü „Scale“ die Funktion „Auto Scale“ bzw. „Auto Scale All“. | ||
| + | |||
| + | * Die Auswertung erfolgt im Menü „Analysis“. Um die Bauteilparameter zu bestimmen, wählen Sie das Untermenü „Equivalent Circuit“. Ziel ist es, die Messkurven mit einem geeigneten Ersatzschaltbild zu vergleichen. | ||
| + | |||
| + | * Aktivieren Sie dazu die Optionen „Simulate“ und „Display“. Anschließend wählen Sie im Untermenü „Select Circuit“ ein passendes Ersatzschaltbild aus. Die Wahl hängt vom Bauteiltyp ab. | ||
| + | |||
| + | * Es empfiehlt sich, verschiedene Ersatzschaltungen zu testen und die Plausibilität der berechneten Werte zu prüfen. Ein praktischer Hinweis: Sind berechnete Bauteilwerte negativ, ist das Ergebnis physikalisch nicht sinnvoll. | ||
| + | |||
| + | * Mit dem Button „Calculate“ wird eine Anpassung durchgeführt. Das Gerät bestimmt Bauteilwerte, | ||
| + | |||
| + | * Bei einfachen Bauteilen wie Kondensatoren gelingt diese Anpassung in der Regel sehr zuverlässig. Bei komplexeren Bauteilen kann eine manuelle Nachjustierung erforderlich sein. In diesem Fall können die Parameter im Ersatzschaltbild gezielt angepasst werden. | ||
| + | ==== Aufgabe 11 ==== | ||
| + | |||
| + | Bei der Auswahl geeigneter Filterelemente wird üblicherweise wie folgt vorgegangen: | ||
| + | |||
| + | **Schritt 1:** \\ | ||
| + | Bestimmung der dominierenden Störgröße (Gleich- oder Gegentaktstörung). Diese Aufgabe wurde bereits durchgeführt. Es ist bekannt, gegen welche Störgröße primär Maßnahmen erforderlich sind. Typischerweise dominieren Gegentaktstörungen im niedrigen Frequenzbereich, | ||
| + | |||
| + | **Schritt 2:** \\ | ||
| + | Basierend auf der dominierenden Störgröße wird ein geeignetes Filterelement ausgewählt und dessen Wirkung durch erneute Messungen überprüft. Da die Grenzwerte auf nodale Größen (Bezug zur Referenzmasse) bezogen sind, muss zusätzlich bewertet werden, ob das Filter auch in Bezug auf die Grenzwerte wirksam ist. | ||
| + | |||
| + | Zur Bewertung werden stets Vergleichsmessungen durchgeführt: | ||
| + | * mit und ohne Filterelement | ||
| + | * für Gleich- und Gegentaktanteile | ||
| + | * sowie für die resultierenden nodalen Größen \\ | ||
| + | |||
| + | **Schritt 3:** \\ | ||
| + | Die Schritte werden mit unterschiedlichen Filterelementen wiederholt, bis die Grenzwerte eingehalten werden oder keine weiteren Optimierungsmöglichkeiten ersichtlich sind. | ||
| + | |||
| + | Falls dies nicht zum Erfolg führt, bleibt nur: | ||
| + | * eine Anpassung der Filterstruktur (Neudesign), | ||
| + | * oder die gezielte Analyse und Reduktion der Störquelle. | ||
| + | |||
| + | Ist die Störquelle identifiziert, | ||
| + | |||
| + | **Glück des Tüchtigen: | ||
| + | Auch Maßnahmen außerhalb der direkten Versorgungspfade können wirksam sein. Beispiele: | ||
| + | * Filter im Ausgangspfad (an der Last) | ||
| + | * Ferrite auf den Versorgungsleitungen | ||
| + | * Ferrite im Ausgangspfad (z. B. am Heizelement) | ||
| + | |||
| + | **Fazit:** \\ | ||
| + | EMV-Optimierungen in späten Entwicklungsphasen (z. B. C-Muster oder Vorserie) sind kritisch. Können Grenzwertüberschreitungen nicht mehr durch einfache Bauteilanpassungen behoben werden, ist in der Regel ein neuer Hardwarestand erforderlich. | ||
| <WRAP center round todo 60%> | <WRAP center round todo 60%> | ||
| - | - Messen Sie den Betrag der Impedanz verschiedener Kondensatoren und überlegen | + | - Messen Sie den Betrag der Impedanz verschiedener Kondensatoren und bewerten |
| - | - Suchen | + | - Finden |
| - | - Erklären Sie warum in unserem Beispiel | + | - Erklären Sie, warum in diesem Aufbau |
| - | - Erstellen Sie einen EMV-Prüfbericht mit dem Fazit und Endergebnis | + | - Erstellen Sie einen EMV-Prüfbericht mit Fazit und Endergebnis. |
| </ | </ | ||
| - | Hinweis: Die von uns hier entwickelte Sitzheizung | + | Hinweis: Die hier entwickelte Sitzheizung |
professoren_webseiten/rebholz/emv-labor.1776848624.txt.gz · Zuletzt geändert: 2026/04/22 09:03 von hrebholz
